
Eine 7-unter-Par 64 zum Auftakt der Furyk & Friends? Für Paul Goydos kein Grund zur Überraschung – denn er wusste genau, was ihn erwartet. Auf dem Conservatory Course in Palm Coast, Florida, wurde das Grün quasi auf Birdie-Jagd eingestellt. Dazu kam ein cleverer Schachzug der Turnierleitung: Wegen angekündigter Regenfälle wurden die Freitags-Abschläge um dreieinhalb Stunden vorverlegt, Start war schon um 8 Uhr morgens Ortszeit (14 Uhr MEZ).
So lief es für den Champions Tour-Routinier Goydos von Beginn an richtig stark. Diese Hammer-Runde war keine Eintagsfliege; sie passt perfekt zu seinem Ruf als einer der besten Ballstriker auf der Tour. Mit dieser Leistung schiebt er sich direkt in die Spitzengruppe – ein klares Statement in einem Turnier, bei dem die Bedingungen förmlich nach tiefen Scores schrien.
Der Regen-Schachzug
Die Bedingungen auf dem Hammock Beach Resort waren ideal: empfängliche Grüns, die Attacken zuließen, und ein Kurs, der aggressivem Spiel Tür und Tor öffnete. Offensichtlich eine bewusste Entscheidung, um das Feld vor dem anstehenden Regen zu pushen. Goydos' 64 war zwar exzellent, aber unter diesen Umständen kein Schock. Die Frage ist jetzt: Kann er dieses Tempo halten, wenn sich die Bedingungen ändern und das Leaderboard enger wird?
Neue Gesichter am Start
Dieses Event ist übrigens das vorletzte reguläre Turnier der PGA Tour Champions-Saison 2026. Für viele Golfer geht es hier um wichtige Punkte, um sich noch für die Postseason zu positionieren. Und da war noch ein Name, der für Aufsehen sorgte: Ryan Palmer gab sein Champions Tour-Debüt. Die Bühne ist also gesetzt für jede Menge Dramatik auf dem Grün.


