
Die Open de España 2026 rollt in Madrid an und bringt nicht nur Sonne, sondern auch ordentlich Race-to-Dubai-Druck mit sich. Vom 8. bis 11. Oktober im Club de Campo Villa de Madrid geht es für zwölf DACH-Golfer um wichtige Punkte, Tour-Karten und die Chance, es in die begehrten Play-offs zu schaffen.
Unsere DACH-Jungs auf der Jagd
Gleich sieben deutsche Asse sind am Start: Yannik Paul, Marcel Siem, Alexander Knappe, Nicolai von Dellingshausen, Freddy Schott, Jannik de Bruyn und Maximilian Kieffer. Aus Österreich schlagen Bernd Wiesberger und Lukas Nemecz ab, während Joel Girrbach, Jeremy Freiburghaus und Marco Iten die Schweizer Fahne hochhalten. Für viele von ihnen ist es die Crunchtime der Saison.
Die Open de España ist der erste von drei Stopps, die über Wohl und Wehe der Tour-Saison entscheiden. Nur die Top 70 der Race to Dubai dürfen in Abu Dhabi weiterkämpfen. Wer jetzt nicht abliefert, hat schnell das Nachsehen – fragt Sam Bairstow, der aktuell auf Rang 79 liegt und dringend ein starkes Ergebnis braucht.
Stars, Comebacks und ein fehlender Gigant
Was für ein Schock: Dreifach-Sieger Jon Rahm hat wegen der Geburt seines vierten Kindes zurückgezogen – ein echter Hammer, der das Feld auf den Kopf stellt. Dafür ist Marco Penge am Start, der sich 2025 im Stechen den Titel holte und so sein Masters-Debüt klarmachte. Doch auch ohne Rahm glänzt das Feld: Ludvig Åberg, Shane Lowry, Justin Rose, Tyrrell Hatton, Sergio García und Patrick Reed sind dabei.
Besonders spannend: Patrick Reed kehrt nach seiner Verletzungspause zurück und führt die Race to Dubai mit satten 300 Punkten Vorsprung vor Rory McIlroy an. Mit 14 der Top 20 aus der Race to Dubai und zwölf LIV-Golfern wird diese 99. Austragung zur echten Standortbestimmung. Für unsere Jungs gilt: Jetzt oder nie, um wichtige Punkte zu sichern und ihre Tourkarten zu verteidigen. Das wird richtig packend auf dem Grün in Madrid.

