
Golfer, mal ehrlich: Wer braucht schon den ganz großen Wurf, wenn auch ein paar solide Birdies und konstante Top-Finishes das Konto prall füllen? Die PGA Tour beweist es immer wieder: Du musst nicht immer den Sieg holen, um in der Champions League der Verdienste mitzuspielen. Es gibt Spieler, die sammeln Millionen ein, ohne je ganz oben auf dem Podium zu stehen.
Die Sache ist die: Auf der PGA Tour sind die Preisgelder so massiv, dass auch ein zweiter oder dritter Platz das Jahresbudget eines Kleinunternehmens sprengen kann. Da geht es richtig zur Sache, und wenn du regelmäßig im oberen Drittel landest, läufts. Ein zweiter Platz bei einem kürzlichen Turnier brachte schlappe 2,4 Millionen US-Dollar ein, während der Sieger sich 4,2 Millionen US-Dollar holte. Das zeigt: Manchmal ist Konstanz die wahre Goldgrube.
Die dicken Pötte auf dem Grün
Events wie die Players Championship und die Majors sind dafür bekannt, astronomische Summen auszuschütten. Wer hier eine Hammer-Runde nach der anderen liefert und sich in den Top 5 oder Top 10 festbeißt, hat ausgesorgt – auch ohne den Pokal in die Höhe zu stemmen. Gerade mit der Konkurrenz durch LIV Golf sind die Preisgelder auf der PGA Tour noch mal richtig stark in die Höhe geschossen. Da ist es für Top-Spieler keine Seltenheit mehr, auch ohne einen einzigen Sieg die 10 Millionen US-Dollar-Marke pro Saison zu knacken.
Wer sind die Schatten-Champs?
Die Suche nach einer aktuellen Top-10-Liste der Dauerbrenner ohne Sieg ist gar nicht so einfach, denn die Zahlen aktualisieren sich wöchentlich. Alte Rankings sind da schnell hinfällig. Aber Spieler wie Kevin Na oder Ryan Palmer haben in der Vergangenheit eindrucksvoll gezeigt, wie man durch schiere Beständigkeit über Jahre hinweg ein Vermögen auf dem Golfplatz verdient, auch wenn der ganz große Triumph ausblieb. Ihr Geheimnis? Konstantes Abschlagspiel, Nerven aus Stahl auf dem Grün und die Fähigkeit, immer wieder abzuliefern. Ein Hoch auf die unsichtbaren Millionäre!


