
Gerade ging ein Raunen durch die Golf-Community: Rory McIlroy würde sich vom RBC Heritage, diesem fetten 20 Millionen Dollar PGA Tour Signature Event, zurückziehen. Doch, Leute, tief durchatmen! Rory war nie wirklich am Start und hatte auch kein Withdrawal geplant. Das Ganze war ein Missverständnis in den Turnierlisten.
Der Masters-Champ hat nämlich seine eigenen Pläne, besonders nach einem Major-Kracher. Seine Historie beim RBC Heritage im Harbour Town Golf Links ist eh überschaubar: ein T41 in 2020 und ein 33. Platz in 2024. Nach seinem Masters-Triumph 2025 gönnte er sich mit der Familie eine Auszeit, statt direkt wieder auf dem Grün zu stehen. Seine Prioritäten verschieben sich eben.
Augusta-Drama und Rorys Kampf
Denn aktuell geht es für McIlroy ums Eingemachte, und zwar in Augusta. Als Titelverteidiger beim Masters gestartet, lieferte er in Runde 3 eine 1-over 73 ab – das Ergebnis war ein verlorener Sechs-Schläge-Vorsprung. Jetzt teilt er sich vor der Finalrunde mit Cameron Young den 11-under-Score. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!
Seine Stats sprechen Bände: Letzter bei den Fairways getroffen (21/42) und T47 bei den Grüns in Regulation (10/18). Eisen, die links abdriften, Drives, die nach rechts ausbrechen – ein Double Bogey an Loch 11 nach einem verpatzten Approach ins Wasser. Das ist nicht die Hammer-Runde, die wir von ihm kennen.
Fokus auf den Green Jacket
Trotz allem Kampf steckt der Nordire immer noch mitten im Rennen um das Back-to-back Green Jacket. Die Champions Dinner-Gastgeberschaft in dieser Woche ist gesichert, aber sein Fokus liegt jetzt einzig auf dem Titel. Die Abwesenheit beim RBC Heritage ist da nur konsequent. Keine Überraschung also, dass wir ihn dort nicht sehen werden – seine Augen sind fest auf Augusta gerichtet.


