
Die Golf-Welt blickt diese Woche gespannt nach Augusta National, und mittendrin mischen zwei LIV Golf-Granaten ganz oben mit: Jon Rahm und Bryson DeChambeau. Die beiden haben das Elite-Ball-Striking, die nötige mentale Härte und die Major-Erfahrung, die auf diesem heiligen Gruen einfach Gold wert ist. Da geht es nicht nur ums Draufhauen, sondern ums smarte Spiel.
Besonders Jon Rahm zeigt sich in absoluter Hammer-Form. In den letzten drei Monaten hat kein Golfer weltweit so abgeliefert wie der Legion XIII Captain. Laut DataGolf legt Rahm im Schnitt 2.69 Schläge pro Turnier auf das Feld vor. Das ist mal eine Ansage – selbst der Top-Favorit Scottie Scheffler kommt "nur" auf 2.67. Dass er im LIV Golf South Africa Playoff gegen DeChambeau knapp den Kürzeren gezogen hat? Historisch gesehen kein schlechtes Omen, denn einen Sieg direkt vor dem Masters zu holen, hat Seltenheitswert. Rahm selbst 2023, Scheffler oder auch Rory McIlroy haben ihre Grünen Jackets auch ohne den direkten Vorwochensieg geholt.
Rahm führt die LIV Golf-Statistik bei den Greens in Regulation mit beeindruckenden 82% an. Acht der letzten zehn Masters-Champions waren vor dem Turnier in ihren jeweiligen Touren unter den Top 12 in dieser Kategorie. Und mal ehrlich, auf Augusta ist Scrambling eine echte Wissenschaft. Rahms Präzision sorgt dafür, dass er sich diesen Stress viel seltener machen muss als die Konkurrenz.
Rahms Waffenarsenal für Augusta
Seine Eisen sind heiß: Rahm steht auf Platz 1 bei LIV Golf in Strokes Gained: Approach – eine Statistik, die für Augusta Gold wert ist. Und auch vom Abschlag läuft es richtig stark: Platz 3 in Strokes Gained: Off the Tee. Diese Power-Kombination aus Distanz und Präzision ist genau das, was Augusta fordert und was man bei den jüngsten Masters-Champions immer wieder gesehen hat. Rahm hat das Zeug, die anspruchsvollen zweiten Schläge die ganze Woche zu dominieren und sich den Sieg zu holen.


