
LIV Golf 2027: Spieler geben grünes Licht – Ist die Zukunft gesichert?
Vergiss all die Gerüchte und Spekulationen der letzten Monate: LIV Golf scheint tatsächlich genug verbale Unterstützung von seinen Spielern eingesammelt zu haben, um den Umbau für 2027 durchzuziehen. Das ist ein Paukenschlag, der die Liga aus der Schusslinie holt und die Weichen für die nächsten Jahre stellt. Der 13. Oktober ist dabei der ultimative Stichtag, an dem die Bedingungen des Deals mit BC Partners erfüllt sein müssen.
Die Pläne für das, was viele schon "LIV 2.0" nennen, sehen ab 2027 einen gestrafften Spielplan vor. Statt des bisherigen Formats sind dann nur noch zehn Events am Start: Fünf Team-Wettbewerbe und fünf Einzel-Events. Damit soll die Tour kompakter und exklusiver werden. Für den Deal mit BC Partners waren mindestens 50 Prozent der Spieler mit finanziellen Ansprüchen notwendig, die zustimmen – und diese mussten auch noch zwei Drittel des Gesamtwertes der Spieleransprüche ausmachen. Laut Berichten sind diese Schwellenwerte nun erreicht, zumindest verbal.
Die Spannung bleibt hoch
Trotz der guten Nachrichten ist die Gemengelage immer noch dynamisch. Spieler wie Bryson DeChambeau haben ihre Zukunft über 2026 hinaus noch nicht final geklärt. Auch Sergio Garcia scheint nicht komplett zufrieden zu sein und sondiert angeblich Möglichkeiten, seinen LIV-Deal vor Gericht anzufechten, während er gleichzeitig andere Tour-Optionen prüft.
13. Oktober: Der Tag der Wahrheit
Es brodelt im Hintergrund weiter, denn einige LIV-Spieler halten sich Berichten zufolge Wege zur DP World Tour oder anderen Wettbewerben offen – je nachdem, wie die Umstrukturierung wirklich läuft. Jetzt zählt jeder Tag bis zum 13. Oktober. Wenn die verbalen Zusagen der Spieler dann auch tatsächlich bindend werden, könnte LIV Golf in eine neue Ära starten, mit einem schlankeren, spielereigeneren Format. Wenn nicht, könnte es auf dem Grünen für 2027 nochmal richtig ungemütlich werden.


