
Der Masters-Fieber steigt, auch wenn Augusta noch ein paar Wochen entfernt ist. Doch für die Jungs von LIV Golf wird es langsam eng, um sich noch einen Platz im heiligsten aller Golfevents zu sichern. Das Gerücht eines Last-Minute-Plans kursierte, aber die Realität ist ernüchternder, denn offizielle Wege sind rar gesät.
Momentan ist es ein einsamer Ritt für Cameron Smith, denn er ist der einzige LIV-Golfer, der für das Masters 2026 schon fix am Start ist. Sein Triumph bei der Open Championship 2022 sichert ihm die 5-Jahres-Exemption. Für alle anderen? Da müssen die Jungs richtig zaubern, denn die Masters-Quali-Regeln sind so knallhart wie ein Beton-Bunker.
Der Masters-Gipfel: Ein steiniger Weg
Klar, Namen wie Jon Rahm oder Bryson DeChambeau haben ihre Masters-Siege in der Tasche, die ihnen normalerweise die Tür öffnen würden. Doch die Loyalität zu LIV und die PGA Tour-Sperren machen es kompliziert. Patrick Reed, der sich 2026 einen Dubai-Sieg holte, ist zwar im Race to Dubai top-platziert, aber bis August 2026 bleibt die PGA Tour für ihn gesperrt. Da läuft nichts mit einer spontanen Teilnahme am Players Championship, geschweige denn am Masters.
Major-Rennen abseits von Augusta
Während Augusta so unerreichbar scheint, gibt es für einige LIV-Stars immerhin noch Chancen bei anderen Majors. Die R&A hat für die Open Championship eine Top-Platzierung in den LIV Individual Standings nach dem LIV Golf Louisiana (28. Juni) als Weg zur Quali freigegeben. Und Namen wie Tyrrell Hatton oder Reed schielen auf die Top-25 des Race to Dubai. Aber mal ehrlich, Leute: Das Masters ist und bleibt das Masters. Und da sieht es für die LIV-Fraktion, abgesehen von Smith, immer noch zappenduster aus.


