
Leute, haltet eure Driver fest! Auf den Grüns der Pro-Touren braut sich ein Sturm zusammen, der LIV Golf gehörig ins Schwitzen bringen könnte. Ein brisanter Bericht am Mittwoch deutet darauf hin, dass der saudi-arabische Public Investment Fund (PIF) kurz davor steht, den Geldhahn für LIV Golf abzudrehen. Das wäre ein echter Game Changer für die noch junge Liga.
Erinnert ihr euch noch an den Startschuss im Januar 2020? Plötzlich war da diese neue Liga, gepusht vom PIF, um die Dominanz der PGA Tour herauszufordern. Mit Stars wie Phil Mickelson und Dustin Johnson am Start, die in 54-hole-Turnieren ohne Cut um gigantische Summen spielten, wurde das Golf-Establishment ordentlich durchgeschüttelt und Spielerabwanderungen sowie PGA Tour-Sperren waren die Folge.
Drohende Sparmaßnahmen auf dem Grün?
Wenn sich die Berichte bewahrheiten, könnte das bedeuten, dass LIV Golf ohne die geschätzten über $500M (etwa 460 Millionen Euro) jährliche Unterstützung des PIF auskommen muss. Diese Summe hat die Liga am Laufen gehalten. Experten auf Golf Central sind sich einig: Das würde LIV Golf wohl zu drastischen Sparmaßnahmen zwingen – weniger Events, kleinere Preisgelder oder sogar eine Schrumpfung der Tour wären denkbar. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün der Verhandlungen.
Was nun, LIV?
Offizielle Bestätigungen gibt es dazu zwar noch keine, aber die Spekulationen auf Golf Central und in der Szene laufen heiß. Während die LIV Golf in den letzten Jahren mit 12-14 Events pro Saison und globaler Expansion richtig stark am Ball blieb, könnte die Zukunft jetzt ganz anders aussehen. Die Unsicherheit, die schon seit der Ankündigung des PGA Tour-LIV-Framework-Agreements im Juni 2023 herrscht, erreicht damit einen neuen Höhepunkt.


