
Mitten im wilden Ritt um die Zukunft der LIV Golf Tour zeichnet sich ein erstaunlicher Trend ab: Einige Profis schwören der umstrittenen Liga die Treue und signalisieren damit einen unerwarteten Stabilitätsschub. Cameron Tringale, Richard Bland und Victor Perez gehören zu den ersten, die öffentlich zu einem potenziellen LIV 2.0 stehen und bereit sind, am Start zu sein. Auch der neuseeländische LIV-Profi Ben Campbell hat dem Today's Golfer kürzlich verraten, dass er nächstes Jahr wieder abschlagen will, was das Commitment auf Vier schraubt.
Die Abwanderungswelle rollt
Doch während einige die Fahne hochhalten, nehmen andere die Exit-Tür. Charles Howell III und Thomas Pieters sind die jüngsten, die sich von LIV verabschieden und angeblich zur DP World Tour zurückkehren. Das ist ein echter Tiefschlag für die Liga, besonders nach den Absagen von Schwergewichten wie Jon Rahm, David Puig, Abraham Ancer und Adrian Meronk, die für 2027 nicht mehr planen.
Zitterpartie für die Schwergewichte
Die ganze Story bekommt durch den jüngsten Schritt eines US-Bankruptcy Court noch mehr Würze: 19 Spielerverträge wurden gekippt. Das macht Stars wie Bryson DeChambeau, Dustin Johnson, Cameron Smith, Talor Gooch und Anthony Kim zu Free Agents. Zwar heißt das nicht automatisch, dass sie alle gehen, aber die Unsicherheit ist spürbar. Bis zum 25. Oktober haben die Spieler Zeit, ihre Zukunft bei LIV 2.0 zu klären. Hier geht's ums Eingemachte und um die Frage, wer wirklich den langen Ball mit LIV spielt.


