
Was für eine Ansage, die LPGA Commissioner Craig Kessler da raushaut! Er nannte die umstrittene Good Good–Callaway Werbung "brutal" und "herzzerreißend", was die Golfszene aktuell massiv aufmischt. Die Spannungen zwischen traditionellem Profigolf und dem modernen Entertainment-Game eskalieren, und Kessler zeigt klare Kante, wo die Grenzen liegen.
Der Stein des Anstoßes: Im August dieses Jahres warb Good Good für einen neuen Callaway Driver mit einem Clip, in dem Co-Founder Garrett Clark seine Kollegin Alexis Miestowski zu Boden stieß, als sie nach dem Schläger griff. Als Parodie gedacht, hagelte es massive Kritik, die Darstellung von Gewalt gegen Frauen sei inakzeptabel. Callaway, die den Spot vorab sogar genehmigt hatten, beendete daraufhin die Zusammenarbeit und spendete $1 Million an Organisationen gegen Gewalt an Frauen.
Schadenbegrenzung mit Ansage
Kessler sparte am Dienstag auf dem Front Office Sports Tuned In Gipfel nicht mit Kritik und betonte, dass die Gesellschaft in Sachen Gewalt gegen Frauen noch einen langen Weg vor sich habe. Trotz der harschen Worte sprach er sich jedoch gegen ein endgültiges „Canceling“ von Good Good aus. Er argumentierte, dass auch „gute Leute Fehler machen“ und es Raum für Reue und Vergebung geben müsse – verbunden mit Verantwortung und Verhaltensänderung.
Die Konsequenzen rollen
Die Folgen für Good Good waren massiv: Das Team zog sich als Titelsponsor eines für November angesetzten PGA Tour Events zurück, und große Händler wie Dick’s Sporting Goods und Golf Galaxy sollen die Good Good Merchandising-Artikel aus den Regalen genommen haben. Auch das geplante Revival von Big Break x Good Good für 2026 wurde gecancelt. Der Content-Gigant legte eine kurze Pause ein, meldete sich aber mit einer Serie zurück, die sie durch alle 50 US-Bundesstaaten führte.


