
Asien ist für Justin Thomas kein Golfplatz, es ist ein verlängertes Wohnzimmer – und genau diesen Vibe will der US-Star jetzt auf die gesamte PGA Tour exportieren. Nach einer richtig starken 67 am Samstag in Yokohama liegt JT bei der Baycurrent Classic nur einen Schlag hinter der Spitze und träumt davon, seinen magischen Asien-Run dauerhaft zu kanalisieren. Mit seinen 33 Jahren scheint er dort ein Erfolgsrezept gefunden zu haben, das er am liebsten überall auf dem Grün abrufen würde.
Thomas steht bei 12 unter Par (201 Schläge) auf einem geteilten vierten Rang, Schulter an Schulter mit Namen wie Adam Scott, Keith Mitchell, Stephan Jäger und Jordan Smith. Die Führung teilen sich Michael Brennan, Zach Bauchou und Jacob Bridgeman bei 13 unter Par. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün, und die Spannung für den Finaltag am Sonntag ist auf Anschlag.
Der Asien-Code von JT
Was genau Justin Thomas in Asien so unaufhaltsam macht, kann er selbst nicht genau sagen. Er vermutet aber, dass die einzigartige Atmosphäre und die besonderen Kurse eine Rolle spielen. Vor den japanischen Fans zu spielen, fühlt sich für ihn mehr wie ein „Erlebnis“ an, als „nur ein weiteres Golfturnier“. Diese spezielle Stimmung scheint ihm Flügel zu verleihen.
Auf dem Weg zum 17. Titel
JT hat seine 67er-Runde am Samstag nach einer Hammer-Runde von 65 Schlägen am Vortag abgeliefert und jagt nun seinen 17. PGA Tour-Sieg. Bemerkenswert: Vier seiner bisherigen 16 Titel holte er bereits auf asiatischem Boden. Seine beste Bilanz außerhalb der USA hat er beim CJ Cup in Nine Bridges, Südkorea, wo er zweimal in drei Starts triumphierte. Auch bei dem Turnier, das heute als Baycurrent Classic bekannt ist, stand er bereits zweimal als Runner-Up auf dem Treppchen. Da läuft es einfach für ihn. Adam Scott ist mit einer 65er-Runde, gespickt mit zwei Eagles, ebenfalls am Start und mischt ganz vorne mit.



