
Jon Rahm sorgt mal wieder für Schlagzeilen und das nicht nur, weil er gerade in Hongkong den LIV-Sieg geholt hat. Der Spanier hat am 10. März 2026 seinen Einspruch gegen die saftigen Geldstrafen der DP World Tour zurückgezogen. Das Problem? Er weigert sich, die geschätzten 3 Millionen Dollar (ca. 1,7 bis 2,5 Millionen Euro) zu zahlen, die sich in der Zwischenzeit angesammelt haben.
Das katapultiert ihn ins Abseits für die DP World Tour und lässt die Frage nach seiner Teilnahme am Ryder Cup 2027 als dickes, fettes Fragezeichen über dem Grün schweben. Die ganze Sache köchelt schon länger. Im April 2023 gab's den ersten Hammer: Die DP World Tour hatte das Recht, Spieler für ihren Wechsel zu LIV Golf zu sanktionieren.
Rahm legte im September 2024 Berufung ein – ein cleverer Schachzug, der ihm seine Mitgliedschaft und die Teilnahme am Ryder Cup 2025 sicherte. Da ging er mit Tyrrell Hatton als ungeschlagenes Dreamteam vom Abschlag. Doch mit dem Rückzug seines Einspruchs ist dieser Schutz jetzt passé.
Pokerface und dicke Luft
Die DP World Tour hatte ihm ein Angebot gemacht: Zahl die Strafen und spiel 6-8 Turniere 2026, davon zwei nach Gusto der Tour. Acht LIV-Jungs, inklusive Kumpel Hatton, haben da zugeschlagen.
Rahm aber? Pustekuchen! Er pocht auf die Standard-Mindestanzahl von vier Events und nennt die zusätzlichen Auftritte "Erpressung". Rory McIlroy stützte die Haltung der DP World Tour bereits vor zwei Wochen beim Arnold Palmer Invitational. Frisch vom LIV Hongkong Sieg betonte Rahm, er würde einen Vier-Event-Deal „noch heute Nacht“ unterschreiben – sechs Events sind für ihn keine Option.
Ryder Cup 2027 – ohne Rahm?
Die Luft wird dünn, Golfer. Denn solange Rahm nicht zahlt oder eine andere Lösung findet, bleibt er außen vor. Die DP World Tour hat bereits bestätigt, dass die Strafen beglichen werden müssen, um wieder eligible zu sein.
Wenn sich da nichts tut, ist seine Zukunft auf der Tour und vor allem seine Rolle als möglicher Team Europe-Anker für den Ryder Cup 2027 ernsthaft in Gefahr. Ein echter Schlag für alle Fans des spanischen Superstars – und vielleicht auch für Team Europa. Wir bleiben dran, was für ein Finale hier auf uns zukommt!


