
Die Nachricht schlägt ein wie ein Driver vom Tee: Jon Rahms Absage an das geplante LIV Golf-Comeback 2027 bringt Brian Rolapp, den CEO der PGA Tour, mächtig unter Druck. Er muss entscheiden, ob die Tour knallhart bei ihren Rückkehr-Regeln bleibt oder für einen der größten Stars im Golfzirkus eine Sonderroute asphaltiert. Was für ein Spiel hinter den Kulissen!
Rahm hat über seine Leute klargemacht, dass er 2027 nicht für LIV am Start sein wird. Das kommt, nachdem LIVs Kapitel 11-Bankrotterklärung und das alte Finanzmodell geplatzt sind. Er ist der prominenteste Name, der den Re-Launch der Liga abblitzen lässt; auch David Puig und Adrian Meronk haben sich verweigert. Sergio Garcia hat sich per Insolvenzverfahren befreien können, und Cameron Smith soll ebenfalls einen Exit ins Auge fassen. LIVs Zukunft hängt am seidenen Faden, obwohl einige Experten glauben, dass sie 2027 noch ein Feld von rund 70 Spielern zusammenbekommen könnten.
Jon Rahm confirms to TenGolf that he will not play another event until LIV Golf Riyadh in 2026, meaning he won’t tee it up at the huge DP World Tour events that close out the Race to Dubai. It also means this will be his first winless individual season since 2016, the year he

Das PGA Tour Dilemma
Die PGA Tour hat eigentlich eine klare Ansage: Wer einmal LIV beigetreten ist, kommt nicht einfach so zurück. Normalerweise heißt das: 12 Monate Zwangspause nach dem letzten nicht-autorisierten Event, dann darf man sich um eine Wiedereinstellung bewerben – und eine Tour Card muss man sich dann immer noch erkämpfen. Die Story wird komplexer, weil da noch der Brooks Koepka-Fall im Raum steht. Rolapp hatte Koepka damals per "Returning Member Program" wieder an Bord geholt, was die Tür für andere LIV-Profis, wie eben Rahm, Bryson DeChambeau oder Cameron Smith, offen gelassen schien.
Doch Rolapp hat in jüngster Zeit durchblicken lassen, dass es dieses Programm wohl nicht mehr geben wird. Das würde Rahms Weg zurück zur klassischen Ochsentour machen: Sperre absitzen, woanders spielen – vielleicht auf der DP World Tour – und sich dann für die PGA Tour’s 2028 Championship Series qualifizieren. Die DP World Tour fährt übrigens eine härtere Linie: CEO Guy Kinnings hat klar gesagt, Spieler müssen sich entscheiden, sonst riskieren sie ihre Mitgliedschaft. Auch David Puig zeigt gerade auf dem Grün, was er draufhat, mit Top-Stats beim Open De Espana – die Jungs müssen sich entscheiden, wo sie ihre Skills in Zukunft zeigen wollen.
Rolapps knifflige Entscheidung
Rolapp steht vor der Wahl: Entweder er setzt die Regeln knallhart durch, schützt die Glaubwürdigkeit der Tour und vermeidet es, Abtrünnige zu belohnen. Oder er schafft einen Verhandlungsweg für Rahm und Co., was die PGA Tour sportlich wieder richtig stark machen würde, aber das Risiko birgt, dass die Regeln bei Superstars plötzlich flexibel werden. Rahms Fall ist besonders sensibel, immerhin ist er zweifacher Major-Champion und ehemaliger Weltranglistenerster. Was für ein Showdown vor dem Reißbrett!



