
Jon Rahm, der Mann mit dem Hammer-Schwung und dem noch größeren Verhandlungsgeschick, hat diese Woche mal wieder die Golfwelt aufgemischt. Trotz eines massiven Bußgeldes von über $3 Millionen und dem Rückzug seiner Berufung bleibt der Spanier felsenfest davon überzeugt, dass er seinen Zoff mit der DP World Tour aus der Welt schaffen wird. Das große Ziel? Der Ryder Cup 2027.
Klar ist: Rahm hat sich mit seinen LIV Golf League-Auftritten ordentlich Ärger eingehandelt. Ohne grüne Welle von der DP World Tour geht da nichts. Die Tour hatte ihm ein Angebot gemacht: Fette Strafen zahlen, sechs DP World Tour Events pro Jahr spielen (zwei davon gesetzt) und alle Klagen zurückziehen. Rahm selbst hatte mal durchblicken lassen, dass vier Turniere im Jahr für ihn passen würden.
Verhandlungs-Poker auf dem Grün
Am 7. April, direkt nach der Masterswoche im heiligen Augusta National, erklärte der "Big Basque" seine Strategie: "Ich dachte nicht, dass der Rechtsweg und ein Gang vor Gericht für irgendjemanden gut ist." Klare Ansage, oder? Er betonte, dass die Gespräche mit der DP World Tour laufen und er selbst schon "ein gutes Stück" nachgegeben habe. Mit DP World Tour Auftritten ist vor Ende der LIV Golf Saison im Spätsommer nicht zu rechnen, aber Rahm ist sicher, dass das Ding vor der Amgen Irish Open im September geklärt ist.
Ryder Cup Traum in Gefahr?
Die brennendste Frage: Sehen wir Rahm 2027 beim Ryder Cup im irischen Adare Manor am Abschlag? Seine Antwort war ein klares: "Ja!" Er ist zuversichtlich, dass alles geregelt ist, bevor er im September wieder den Schläger schwingt. Auch andere europäische Cracks signalisieren, dass ein Kompromiss in der Luft liegt. Die Golfwelt hält den Atem an.


