
In Japan ging es heute richtig zur Sache! Auf der International Series Japan beim Caledonian Golf Club lieferte Korea's Hongtaek Kim eine echte Nervenschlacht ab und konnte seine Führung am dritten Tag in Folge halten – allerdings nicht mehr allein. Shugo Imahira aus Japan schnappte sich den Co-Lead und teilt sich die Spitze mit Kim.
Kim, der mit einem Schlag Vorsprung in die Runde gestartet war, musste sich mit einer 1-über 72 zufriedengeben und liegt jetzt bei 10 unter Par. Sein Flight-Partner Imahira brachte eine 71 ins Clubhaus. Direkt dahinter lauert Korea's Yubin Jang mit einer 71, einen Schlag zurück. Australier Travis Smyth (68) und Inder Karandeep Kochhar (73) liegen einen weiteren Schlag dahinter. Das ist die erste Station der International Series, der High-Level-Serie der Asian Tour, die einen direkten Weg zur LIV Golf League ebnet – da steckt also ordentlich Zündstoff drin!
Kims Kampf am Moving Day
Es war ein windiger Tag und Hongtaek Kim musste auf den Back Nine kämpfen, um seine Position zu verteidigen. Bogeys an der 10, 12 und 14 zeigten, wie anspruchsvoll es war. Währenddessen sicherten sich Imahira, Jang und Smyth wichtige Birdies auf der 18. "Die Front Nine liefen richtig stark, vor allem mit dem Wind, aber auf den Back Nine konnte ich mich nicht so gut anpassen", erklärte der 32-jährige Kim, der seinen zweiten Asian Tour-Sieg jagt. Sein Ziel für morgen: "Einfach dasselbe tun, Fairways treffen und konstant bleiben."
Die Konkurrenz schläft nicht
Auch Shugo Imahira hatte auf den hinteren Löchern zu knabbern, bevor er mit einem Birdie abschloss. Der zehnfache Sieger auf der Japan Golf Tour Organisation (JGTO) will der erste Japaner sein, der dieses Turnier gewinnt. Er ist damit morgen definitiv einer der Favoriten. Neben ihm ist auch Yubin Jang ein absolutes Top-Talent, das viele auf der Rechnung haben. Der 23-Jährige, der 2023 Profi wurde und 2024 zwei Siege auf der Korean PGA Tour feierte, konnte zwar seinen Platz auf der LIV Golf League in diesem Jahr nicht halten, aber er ist stärker denn je zurückgekommen. Und dann wäre da noch Travis Smyth, der nach einer 68 auf dem Leaderboard auftaucht und mit überraschender Form glänzt. "Ich habe im Moment einfach viel Vertrauen in das, was ich tue", so der Australier, der nach eigener Aussage unvorbereitet ins Turnier kam.
Morgen wird sich auf jeden Fall zeigen, wer die Nerven behält und sich den Sieg holt! Das wird eine Hammer-Runde!


