
Die Masters-Nachwehen sind noch nicht ganz verdaut, da legt Max Homa, der sechs-fache PGA Tour Champion, schon wieder den Finger in die Wunde. Beim RBC Heritage am Start, hat der 35-Jährige mal so richtig Klartext gesprochen – und dabei die Etikette-Sünder auf dem Gruen ins Visier genommen. Für Homa ist eines klar: Wer Schläger zerbricht oder den Platz demoliert, sieht "sehr, sehr verwöhnt" aus.
Diese Ansage kam am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Homa, bekannt für seine ehrlichen Worte, stellte klar: "Ich mag es nicht, wenn Leute Schläger zerbrechen. Ich mag es nicht, wenn Leute den Golfplatz kaputtmachen... das lässt uns sehr, sehr verwöhnt aussehen." Für ihn geht es darum, Selbstbeherrschung zu zeigen, gerade vor den Augen junger Fans, und die nächste Generation zu inspirieren.
Sergios Ausraster im Gruenen Paradies
Jeder dachte sofort an Sergio Garcia. Der Spanier kassierte beim Masters 2026 eine Code-of-Conduct-Verwarnung, weil er aus Frust einen Abschlag beschädigte. Ein Fauxpas, für den er sich dann am Dienstag via Social Media entschuldigte. Homa nannte zwar keinen Namen, aber die Botschaft war glasklar: Solche Ausraster haben auf dem heiligen Rasen nichts verloren.
Max Homa: Kante zeigen für die Zukunft
Homa betonte das Privileg, diesen Sport ausüben zu dürfen und forderte mehr Bewusstsein für die Umgebung. Wir sind Vorbilder, Golfer! Und das heißt eben auch, mal die Zunge im Zaum zu halten, selbst wenn der Ball mal wieder einen eigenen Kopf hat. Eine richtig starke Ansage, die hoffentlich bei allen ankommt, die den Schläger nur zum Zerstören in die Hand nehmen wollen.


