
Sergio Garcia, der ewige Ryder Cup-Held, lässt die Golfwelt mal wieder aufhorchen: Ein Comeback auf der PGA Tour ist keine Spinnerei mehr, und sein Blick ist fest auf das goldene Ticket für den Ryder Cup 2027 gerichtet. Der 46-Jährige hat sich jüngst eine juristische Hintertür aus seinem LIV Golf-Vertrag gesichert und spricht ganz offen über die Optionen.
In Madrid, am Rande der Open de España, posaunte er heraus, dass eine Rückkehr zur PGA Tour „eine Möglichkeit“ sei. Doch damit nicht genug: Er liebäugelt auch mit einem volleren DP World Tour-Kalender und den optimierten LIV-Plänen. Sergio Garcia will es nochmal wissen.
Der Weg zurück – Ein steiniger Pfad
Der Weg zurück auf die PGA Tour ist allerdings kein Sonntagsspaziergang. Eine richterliche Anordnung in den USA hat zwar die Bremsen für eine Vertragsbeendigung mit LIV gelöst, aber eine Rückkehr ist nicht sofort machbar. Die Tour hat klare Regeln: Garcia wäre wegen seines letzten LIV-Auftritts am 23. August noch ein Jahr gesperrt. Heißt im Klartext: Vor August 2027 würde hier nichts laufen. Auch die PGA Tour Champions hat er ins Spiel gebracht – aber da muss der Mann erstmal 50 werden, was erst im Januar 2030 der Fall ist.
Ryder Cup-Fieber und Donalds Ohr
Sein größtes Ziel ist jedoch der Ryder Cup 2027 in Adare Manor, Irland. Garcia hat schon mit dem europäischen Captain Luke Donald gesprochen und klargemacht, dass er „alles erdenkliche“ tun wird, um dabei zu sein – sei es als Spieler oder, falls es nicht für den Platz reicht, als Vize-Captain. Als Rekordhalter für die meisten Ryder Cup-Punkte brennt er dafür, wieder richtig am Start zu sein.
Der realistischste Weg als Spieler führt wohl über eine stärkere Präsenz auf der DP World Tour. Dort müsste Garcia seine Spielberechtigung zurückerobern und sein Ranking ordentlich aufpolieren, um Captain Donald zu überzeugen. Das Ziel ist klar: auf höchstem Niveau zocken, so viele Majors wie möglich spielen und die Rangliste erklimmen.




