
Grant Forrest und Stephan Jaeger haben diese Woche das Race to Dubai ordentlich aufgemischt, mit Sprüngen, die man als echte Statements lesen muss. Während sich an der Spitze ein Titelkampf der Extraklasse anbahnt, sorgt der Schotte Forrest mit seinem Sieg für den Paukenschlag des Wochenendes und Jaeger legt unauffällig, aber mächtig nach. Die Saison nimmt Fahrt auf, und jeder Schlag zählt jetzt doppelt.
Was für ein Comeback für Grant Forrest: Der 33-jährige Schotte holt sich bei der Open de España in Madrid den Sieg mit einer 70er Finalrunde und einem Birdie auf der 18. Er beendete das Turnier bei 14-under Par, was ihm einen knappen One-Shot-Vorsprung einbrachte. Nach einer schwierigen Saison mit mehreren verpassten Cuts katapultierte ihn dieser Erfolg von Rang 118 auf sensationelle 27 im Race to Dubai – richtig stark! Damit sichert er sich nicht nur seinen dritten DP World Tour-Titel, sondern auch die heiß begehrten Einladungen für das Masters 2027 und The Open in St Andrews.
Chacarras Angriff auf die Spitze
Auch Eugenio Chacarra war am Start und hat die Top-Ränge mächtig unter Druck gesetzt. Trotz einer angeblichen Zehenfraktur schnappte er sich den zweiten Platz und zog im Race to Dubai an Rory McIlroy vorbei auf Position zwei. Mit weniger als 200 Punkten Rückstand auf den Führenden Patrick Reed ist die Jagd eröffnet. Reed verpasste in Spanien den Cut, was Chacarra die perfekte Steilvorlage lieferte, um seinen Titel-Anspruch zu untermauern. Vier Turniere stehen noch aus – hier geht es um alles.
Jaegers lautloser Aufstieg
Parallel dazu hat Stephan Jaeger auf der PGA Tour eine beeindruckende Performance hingelegt. Sein 21-Plätze-Sprung im Ranking ist ein weiteres Indiz dafür, dass in dieser Saison wirklich jeder Golfer auf dem Radar sein sollte. Auch wenn die Details zu Jaegers Turnierleistung noch nicht bis ins letzte Detail bekannt sind, spricht dieser Aufstieg Bände über seine Form. Es läuft für die Jungs, und das Race to Dubai entwickelt sich zu einem echten Thriller.


