
Was für ein Krimi! Fitzpatrick-Brüder triumphieren nach Herzschlagfinale beim Zurich Classic
Leute, haltet euch fest! Was für ein Finish haben uns Matt und Alex Fitzpatrick da beim Zurich Classic 2026 der PGA Tour in New Orleans beschert! Die englischen Brüder haben am Sonntag zwar einen komfortablen Vier-Schläge-Vorsprung kurzzeitig in Rauch aufgehen lassen, aber sich am Ende mit einem Birdie am letzten Loch den dramatischen Sieg gesichert. Nervenkitzel pur auf dem Grün!
Das Duo legte in der Finalrunde im kniffligen Alternate-Shot-Format eine 1-unter 71 hin. Für Matt, die Nummer Drei der Welt, ist das bereits der zweite PGA Tour Titel innerhalb weniger Wochen, nachdem er gerade erst die RBC Heritage gewonnen hatte. Richtig stark, wie der Typ im Moment einfach alles abräumt!
Für Alex, der sonst vor allem auf der DP World Tour unterwegs ist, bedeutet dieser Triumph übrigens nichts Geringeres als den PGA Tour Status bis 2028! Und das Beste: Er ist damit auch direkt am Start bei der anstehenden PGA Championship, dem zweiten Major der Herren in diesem Jahr. Was für eine Ansage!
Der entscheidende Putt? Der kam von Alex Fitzpatrick, erst 27 Jahre jung. Zuvor hatte Matt den Ball aus dem Bunker auf läppische zwei Fuß ans Loch gefeuert – eine echte Meisterleistung unter Druck. Am Ende standen unglaubliche 31-unter Par für das Turnier auf der Scorecard. "Ich zittere immer noch", sagte Alex nach dem Wahnsinn. "Das war der absolute Wahnsinn!"
Den geteilten zweiten Platz schnappten sich Alex Smalley und Hayden Springer, sowie das norwegische Team Kristoffer Reitan und Kris Ventura. Beide Teams lieferten ebenfalls eine Hammer-Leistung ab und landeten bei starken 30-unter Par. Reitan und Ventura hatten sich mit einem Eagle am 18. Loch sogar kurz die Führung geschnappt, nachdem Reitans genialer Abschlag aufs Grün Ventura nur noch einen knapp zwei Meter Putt ließ. Smalley und Springer lagen ebenfalls zwischenzeitlich gleichauf an der Spitze, mussten aber an der 17 ein Bogey hinnehmen, ehe ihnen ein Birdie an der 18 gelang.
Die Fitzpatricks waren eigentlich mit einem komfortablen Vier-Schläge-Vorteil in den Tag gestartet und lagen nach elf Löchern noch drei Schläge unter Par. Doch dann kam der Schock: Ein Doppel-Bogey an der 12 und ein Bogey an der 14 ließen den Vorsprung einfach dahin schmelzen. "Wir haben die ersten elf Löcher echt super gespielt", resümierte Matt Fitzpatrick. "Wir waren total, total, total stabil, richtig solide und haben keinen einzigen Fehler gemacht. Aber dieses eine Loch an der 12, das haut rein, und schon bist du am Scramblen." Er fügte hinzu: "Danach hatte ich das Gefühl, dass ich mit meinem Spiel zu kämpfen hatte und nicht gut unterwegs war. Alex dagegen war fantastisch! Er hat es wirklich geschafft, uns im Rennen zu halten."
Und genau das haben sie dann auch getan! Was für ein Finale, Golfer!


