
Michael Block hat die Jefferson Lehigh Valley Classic auf links gedreht und sich mit einer bogeyfreien 63 die Solo-Führung geschnappt. Der Club-Profi, der schon so manchen Headliner-Spot gekapert hat, geht mit einem Schlag Vorsprung bei krassen 11-unter Par in die finale Runde des Premierenturniers. Was für eine Ansage!
Seine Runde war eine echte Demonstration von vorne bis hinten: Er startete direkt mit Back-to-Back-Birdies und legte dann auf den Back Nine noch einen drauf – fünf Birdies auf sieben Löchern von der 10 bis zur 16. Insgesamt steht er nach 36 Löchern bei einem starken 129er Total (66-63).
Blockbuster-Saison auf Tour
Das ist nicht das erste Mal, dass Block auf der PGA Tour Champions für Furore sorgt. Als Head Professional vom Arroyo Trabuco ist er per Sponsor Exemptions am Start und hat in dieser Saison bereits drei Top-10-Platzierungen in sechs Starts verbucht, inklusive eines geteilten dritten Ranges bei der Ally Challenge. Seine 63 war dabei die niedrigste Runde seiner Champions-Saison. Er beweist immer wieder, dass er mit den Big Playern mithalten kann.
Nervenstärke auf dem Grün
Besonders beeindruckend war Blocks Nervenstärke am Samstag: Er scrambelte sich in 4 von 4 Situationen aus dem Schlamassel und führte das Feld bei den Putts pro Green in Regulation mit krassen 1.64 an. Das Ding auf dem Lehigh Valley Country Club in Allentown, Pennsylvania, geht heute in die heiße Phase. Steven Alker lauert nur einen Schlag hinter ihm. Mal sehen, ob sich Block den Titel holt!



