
Rory McIlroy ist laut DP World Tour-CEO Guy Kinnings ein „immenses Asset“ und ein „außergewöhnlicher Sprecher“ für die europäische Tour, während die Zukunft von LIV Golf in den Seilen hängt und sich für 2027 eine gewaltige Chance auftut. Diese Worte sind mehr als nur Lob, sie sind eine klare Ansage in einem Profigolf-Zirkus, der so viel Bewegung gesehen hat wie selten zuvor. Die Gerüchteküche brodelt, und mittendrin steht ein Rory, der der Tour den Rücken stärkt.
McIlroys Wert geht weit über seine Scores hinaus; er ist das Gesicht, das die Tour international promoted und die Kohle anzieht. Selbst wenn er gerade im Race to Dubai noch 307.76 Punkte hinter Patrick Reed liegt und um seine achte Harry Vardon Trophy kämpft, ist seine Präsenz Gold wert. Er ist ein Leuchtturm in unsicheren Zeiten, ein Fels in der Brandung, wenn andere Schiffe kentern.
Bebende Fundamente und neue Ufer
Bei LIV Golf rumort es gewaltig. Der saudi-arabische Public Investment Fund hat angeblich den Geldhahn zugedreht, was die Liga in Chapter 11 Verfahren getrieben hat. Für 2027 ist zwar eine Art „LIV 2.0“ mit externer Finanzierung geplant, doch die Zeichen stehen auf Umbruch. Viele Pros überlegen offenbar, die Segel zu streichen.
Jon Rahm und Sergio Garcia haben LIV bereits verlassen, und auch David Puig sowie Josele Ballester werden voraussichtlich nicht mehr bei der umstrukturierten Liga am Start sein. Für Rahm und Puig ist die DP World Tour mit ihren bestehenden Karten eine naheliegende Option, viel direkter als die PGA Tour, wo ein Re-Entry für LIV-Abtrünnige eine zwölfmonatige Sperre bedeuten kann. Die DP World Tour meldet derweil einen massiven Ansturm an Anfragen von Spielern, die für 2027 einen Startplatz suchen. Der rote Teppich wird ausgerollt – unter der Bedingung, dass die Jungs keine widersprüchlichen Vertragsverpflichtungen haben.



