
Die DP World Tour macht ernst: Wer ab 2027 bei LIV Golf unterschreibt, dem bleiben die Tore zur europäischen Top-Liga verschlossen. Das ist mal eine Ansage an all die Spekulanten, die dachten, der Weg zurück sei ein Spaziergang. Die Tour positioniert sich knallhart und wird nicht zum Auffangbecken für LIV-Abtrünnige, die ein schnelles Comeback suchen. Hier geht es um Kontrolle, um Bedingungen und darum, wer das Sagen hat im globalen Golf-Zirkus.
Wer geht, wer bleibt? Die LIV-Diaspora vor der DPWT-Tür
Das Beben in der Golfwelt geht weiter. Jon Rahm, so hört man, verhandelt gerade seinen Abschied von LIV Golf 2.0, weil ihm die Konditionen dort angeblich zu „inakzeptabel“ waren. David Puig hat schon signalisiert, 2027 auf die DP World Tour zu wechseln, und auch Adrian Meronk will seinen LIV-Vertrag nicht verlängern. Selbst Sergio García und weitere spanische Kollegen schauen Richtung Europa. Bryson DeChambeau? Bei ihm ist noch alles offen, aber eine Rückkehr auf die DPWT scheint denkbar. Richard Bland und Cameron Tringale dagegen bleiben wohl LIV treu.
Das Kleingedruckte der Rückkehr – Warum die DPWT jetzt am Drücker ist
Die Lage ist klar: LIV Golf schlitterte nach dem Rückzug des saudi-arabischen Public Investment Fund in die Insolvenz. Die geplante Nachfolgestruktur ist wackelig und macht die DP World Tour zur letzten echten Option für viele Aussteiger, denn die PGA Tour hat ihre Türen dichtgemacht. Doch auch die Europäer verschenken nichts. Eine pauschale Willkommensparty für alle LIV-Spieler? Fehlanzeige. Stattdessen gibt es Einzelgespräche, knallharte Auflagen und eine genaue Prüfung der Mitgliedschaftsvoraussetzungen.


