
Chaos auf dem Grün: Lokalmatador Grace jagt DeChambeau – Team-Thron wackelt in Südafrika! JOHANNESBURG – Leute, haltet euch fest! Bei LIV Golf South Africa geht es dieses Wochenende richtig zur Sache. Die heimischen Southern Guards GC sind am Start und haben sich vorgenommen, hier beide Trophäen abzuräumen. Ein echtes Märchen für die Fans wäre das – aber die Konkurrenz auf dem Leaderboard ist knüppelhart und will das verhindern. Aktuell liegen die Southern Guards nach zwei Runden auf dem zweiten Platz der Teamwertung, zwei Schläge hinter den überragenden Torque GC. Und individuell? Da liefert der beste Mann des Clubs, Branden Grace, richtig ab! Er ist nach 36 Löchern auf dem geteilten zweiten Platz, nur zwei Schläge hinter dem Führenden Bryson DeChambeau. DeChambeau, der sich gestern (Freitag) mit einer 6-unter-Par-Runde (65 Schläge) auf insgesamt 14 unter spielte, und Grace, der mit einer 66er-Runde auf 12 unter Par kletterte, werden am Samstag zusammen mit Fireballs GC-Mann David Puig (-12) in der Finalgruppe an den Start gehen – und das schon den zweiten Tag in Folge! Der Crushers GC-Kapitän legte einen Start hin, der einem den Atem raubt: Am Par-4 der 1 holte er sich ein Eagle mit seinem zweiten Schlag, legte direkt ein 9,45 Meter (31-Fuß) Birdie-Putt an der 2 hinterher. Vier Birdies und ein Bogey folgten auf den nächsten neun Löchern, bevor er an der Par-4 12 ein Doppelbogey kassierte. Da atmeten die Verfolger kurz auf! Aber der „Mad Scientist“ wäre nicht der „Mad Scientist“, wenn er nicht sofort kontern würde: Zwei Birdies auf den letzten drei Löchern und schon hatte er die alleinige Führung inne. „Es fühlte sich an, als hätte es heute locker eine 9- oder 10-unter-Runde werden können, so wie es angefangen hat“, gab DeChambeau zu Protokoll. Der Mann ist heiß! Er jagt seinen zweiten Sieg in Folge, nachdem er sich letzte Woche schon den Titel bei Aramco LIV Golf Singapore im Playoff geholt hatte. Richtig stark! Branden Grace war die ersten 14 Löcher fehlerfrei und lag 5 unter Par, ehe ein Bogey ihn kurz ausbremste. Doch der Lokalheld ließ sich nicht entmutigen und legte an der Par-3 17 – dem legendären „Lion’s Den“-Loch mit der berüchtigten Party-Stimmung – einen sensationellen Abschlag aufs Grün, der ganz nah an die Fahne ging. Graces Teamkollege Dean Burmester zeigte ebenfalls eine Hammer-Runde von 7 unter Par (64 Schläge), die er sich mit Puig als beste Runde des Tages teilte. Burmester liegt mit Jon Rahm, Abraham Ancer und Charles Howell III. auf dem geteilten vierten Platz (alle 11 unter Par). „Hört mal zu... ich will das Ding gewinnen“, brüllt Branden Grace in die Kameras. Ganz Südafrika steht hinter dir, Junge! In der Teamwertung liegen die Southern Guards mit insgesamt 34 unter Par richtig gut im Rennen. Aber Joaquin Niemann und sein Torque-Club haben aufgedreht und sich mit einer unglaublichen 22-unter-Par-Leistung gestern (Freitag) an die Spitze des Team-Leaderboards gesetzt – 36 unter Par insgesamt! Abraham Ancer, Niemann und Carlos Ortiz feuerten jeweils eine 6-unter-Par-65 ab, und Sebastian Munoz packte noch eine 67 drauf. Sergio Garcias Fireballs GC sind mit 33 unter Par auf dem dritten Platz, nur einen Schlag hinter den Southern Guards. DeChambeaus Crushers GC liegen mit 31 unter Par auf Platz vier. Das wird ein Finale, Leute, da läuft es uns eiskalt den Rücken runter! Von Platz 6 auf Platz 1 – Torque GC hat gezeigt, wie man das Leaderboard rockt!


