
Bryson DeChambeau mischt die Golfwelt gerade richtig auf, denn der "Scientist" prüft offenbar weitere Auftritte auf der DP World Tour – und das, während seine Zukunft bei LIV Golf alles andere als geklärt ist. Sein Management hat dem Vernehmen nach bereits bei den Verantwortlichen in Wentworth angeklopft, um Starts über die Nedbank Challenge hinaus klarzumachen. Eine Entwicklung, die man so nicht auf dem Radar hatte.
Fest steht: DeChambeau geht im Dezember in Südafrika bei der Nedbank Challenge 2026 an den Start. Das wäre sein erster regulärer DP World Tour-Auftritt seit fast sechs Jahren. Insider munkeln, dass aber noch mehr kommen könnte, denn die Sondierungen für weitere Turniere laufen. Das Ganze ist aber wohl eher eine clevere Strategie für mehr Spielpraxis und Flexibilität, als ein kompletter Wechsel des Exzentrikers.
Poker um die Zukunft
Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass die Situation um DeChambeaus LIV-Vertrag einiges an Dramatik mit sich bringt. Sein aktueller Deal läuft Ende der Saison 2026 aus, und die Anwälte sind schon längst am Pokern. Bei einer Anhörung ging es um die Frage, ob er überhaupt die Freiheit hat, anderweitig zu verhandeln. Eine eindeutige Antwort gab es nicht, die Angelegenheit landet am 14. Oktober 2026 erneut vor Gericht.
Rahms Entscheidung setzt unter Druck
Die Spekulationen heizen sich zusätzlich an, wenn man bedenkt, dass Jon Rahm erst kürzlich über seinen Anwalt verlauten ließ, nicht bei einem potenziellen "LIV 2.0" mitzumischen. Das erhöht den Druck auf DeChambeau als einen der prominentesten verbliebenen Stars der Liga erheblich. Klar ist: Eine offizielle Abkehr von LIV hat Bryson noch nicht verkündet, aber es wird deutlich, dass er seine Optionen richtig stark auslotet, während der Contract-Poker in die heiße Phase geht.

