
Bernhard Langer hat am Samstag beim Furyk & Friends in Palm Coast, Florida, eine furiose 6-under 66 aufs Grün gezaubert und sich damit von Platz 49 auf T20 katapultiert. Auch wenn der 69-Jährige seinen Titel aus dem Jahr 2008 nicht verteidigen kann, zeigt er, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist und eine Hammer-Runde wie diese jederzeit drin ist. Für Sonntag steht der Kampf um ein weiteres Top-10-Finish auf dem Plan.
Der deutsche Altmeister eröffnete das Turnier am Freitag noch mit einer 1-under 71 auf dem weicheren Ocean Course von Hammock Beach, wo viele tiefe Scores fielen. Doch wer dachte, Langer würde es ruhiger angehen lassen, wurde am Samstag eines Besseren belehrt. Neun Schläge Rückstand auf den Führenden Ryan Armour sind es vor der finalen Runde – aber wer Langer kennt, weiß, dass er bis zum letzten Putt fightet.
Der Kampfgeist kennt kein Alter
Langer hält mit 47 Siegen den Rekord auf der PGA Tour Champions und hat schon so manchen Rückschlag weggesteckt. Eine Achillessehnenruptur Anfang 2024 stoppte ihn nur kurz, bevor er im November desselben Jahres prompt wieder einen Sieg einfuhr. Sein Ziel, die magische 50-Siege-Marke zu knacken, ist immer noch fest im Blick, und er plant, auch nächste Saison, wenn er die 70 knackt, am Start zu sein.
Langer liefert ab
Die 66er-Runde ist der beste Beweis dafür, dass Langer zwar nicht mehr jede Woche um den Sieg spielt, besonders auf längeren Kursen mit wenig Roll, aber seine Fähigkeit zu einem richtig starken Score und einem High-End-Finish ist ungebrochen. Es ist genau diese Konstanz und dieser Biss, die ihn zu einer Legende machen – und warum die Golfer-Community ihn feiert. Ein fünftes Top-10-Finish in 2026 wäre ein weiteres Ausrufezeichen eines Dauerbrenners.


