
Angel Ayora gibt auf der DP World Tour eine Masterclass in modernem Golf und lernt ganz nebenbei von echten Ryder-Cup-Kalibern, während er beim 2026 Spanish Open auf seinen ersten Titel lauert. Der junge Spanier beeindruckt nicht nur mit seiner Power, sondern auch mit der Reife, die er aus Runden mit erfahrenen Spielern wie Tyrrell Hatton und Ludvig Åberg zieht – beides 2025er Ryder Cup-Stars.
Ayora startete in Madrid mit einer starken 67er Runde (-4), die ihn nach dem ersten Tag nur einen Schlag hinter der Spitze platzierte, gleichauf mit Legende Sergio García und weiteren Top-Jungs. Es ist diese Art von Auftakt, die zeigt, dass er bereit ist für den großen Wurf.
Angel Ayora is currently T3 and just two shots off the lead after his opening round 🇪🇸 The Spaniard reflects on his opening round of 67 (-4) 🎙️ "The course this year is very soft, normal we play hard firm course. It's tricky the shots approach to the green you have to take one
Auf X weiterlesenDer junge Spanier auf dem Vormarsch
Ayora hat nicht nur die Rohpower, die ihn so gefährlich macht, sondern versteht auch, dass reine Schlaglänge nichts wert ist ohne Präzision und Konstanz. Sein Ansatz ist es, Kontrolle und Wiederholbarkeit über alles zu stellen, selbst bei beeindruckenden Schwunggeschwindigkeiten. Justin Rose schwärmte kürzlich sogar von Ayoras "speziellem" Schwung und seiner Gelassenheit auf dem Grün – ein klares Signal, dass hier ein richtig starkes spanisches Talent am Start ist.
Das Feld an der Spitze ist dicht gedrängt: Eugenio Chacarra, Connor Syme und Grant Forrest teilen sich die Führung nach dem ersten Tag. Besonders Chacarra sorgt für Drama, denn er spielt trotz eines gebrochenen Zehs und beweist damit echten Kämpfergeist.
Mehr als nur Power
Für Ayora ist dieses Turnier eine riesige Chance. Er hat die heimischen Fans im Rücken, eine Hammer-Runde in der Tasche und kann von den Besten lernen. Jetzt muss er zeigen, dass er das alles in seinen ersten DP World Tour-Sieg ummünzen kann. Es läuft für ihn und ganz Spanien fiebert mit.

