
Ein 6-under 66 im Monday Qualifier und plötzlich steht Austin Lemieux, der Sohn der Eishockey-Legende Mario Lemieux, auf der großen Bühne: Sein erstes PGA Tour Event, die Bermuda Championship, ruft. Das ist kein Märchen, Golfer, das ist die Realität, die der 30-Jährige aus Pittsburgh jetzt lebt. Eine Hammer-Runde, die ihm den Abschlag bei den ganz Großen sichert.
Der ungewöhnliche Weg an die Spitze
Lemieux hat nie den klassischen Weg über die Korn Ferry Tour genommen. Stattdessen hieß es für ihn: College-Hockey bei Arizona State, danach der Wechsel zum Golf, aber durch Amateur- und kleinere Profi-Events. Ein echter Underdog-Move, der sich jetzt auszahlt. Seine Form in diesem Jahr läuft ohnehin richtig stark: Im September holte er sich die Pennsylvania Mid-Amateur Championship, und Anfang Oktober triumphierte er bei einem Minor-League-Event in Florida. Der Mann hat das Momentum auf seiner Seite.
Alles auf eine Karte
Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Bermuda Championship, ein PGA Tour Fall Series Event, startet am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026. Für Lemieux ist das nicht nur ein Debüt, sondern eine riesige Chance. Wenn er sich den Sieg holt, winkt ihm eine zwei Saisons umfassende PGA Tour Exemption. Das ist das, was man einen Game Changer nennt – fragt mal Corey Conners, der sich 2019 über das Monday Qualifying einen Platz bei der Valero Texas Open sicherte und dann direkt den Titel holte.
Ob Austin Lemieux das auch gelingt? Man spürt die Dramatik förmlich. Er ist am Start und bereit, das Grün zu erobern. Wir sind gespannt, ob er die Eishockey-Gene seines Vaters auf den Golfplatz übertragen und für eine Sensation sorgen kann.


