
Golf-Rookie rockt Maya Open: Ass, Führung und Korda auf den Fersen!
Was für ein Auftakt bei der LPGA Riviera Maya Open in Playa del Carmen, Mexiko! Melanie Green hat am Donnerstag nicht nur eine Hammer-Runde mit sechs unter Par (66 Schläge) ins Clubhaus gebracht, sondern auch noch ein Ass am Par-3-Loch 15 geschlagen. Damit holt sie sich direkt mal die geteilte Führung nach der ersten Runde!
Die Rookie-Sensation – ja, Leute, eine von 21 Debütantinnen in diesem Feld! – zauberte sechs Birdies und nur zwei Bogeys aufs Scorecard. Und sie ist nicht allein an der Spitze: Mit ihr teilt sich Veteranin Brianna Do die Pole Position, die auf dem El Camaleon Golf Course mit sieben Birdies und einem Bogey ebenfalls richtig stark unterwegs war.
Beide Führenden jagen übrigens ihren allerersten LPGA-Titel – da liegt Spannung in der Luft! Nur einen Schlag dahinter lauert Spaniens Carlota Ciganda. Und dann, haltet euch fest, kommt die Weltranglisten-Erste Nelly Korda! Sie führt eine Gruppe von sechs Spielerinnen an, die mit einer 68 auf dem geteilten vierten Platz liegt und damit richtig stark am Start ist.
Korda, die frischgebackene Gewinnerin ihres dritten Major-Titels bei der Chevron Championship, die sie wieder an die Spitze der Weltrangliste katapultierte, zeigte gleich, wer hier der Boss ist. Sie startete an Loch 10 und nach einem Birdie an der 13 legte sie am Par-5-Loch 18 direkt mal einen Eagle hin. Läuft bei ihr! Ihren einzigen Ausrutscher, ein Bogey an Loch 2, konterte sie eiskalt mit Birdies an der 5 und 7. So macht man das!
„Es war eine solide vier unter Par-Runde, die Par-5s habe ich definitiv ausgenutzt“, resümierte Korda. Und wer ihre Form dieses Jahr verfolgt hat, weiß: Die Dame ist heiß! Sie triumphierte bereits beim witterungsbedingt verkürzten Tournament of Champions zu Saisonbeginn und legte dann noch drei zweite Plätze in Folge nach, bevor sie bei der Chevron Championship zum zweiten Mal in drei Jahren den Sieg holte. Was für eine Serie!
Aber zurück zu Melanie Green, deren Runde ebenfalls an Loch 10 begann und die in sechs Löchern satte sechs Schläge gutmachte: Birdies an 13 und 14, dann ihr Eagle-Hole-in-one an der 15 und zum Abschluss Birdies an 17 und 18. Eine pure Golf-Show!
Das Beste daran? Sie wusste gar nicht, dass ihr Abschlag an der 15 direkt im Loch gelandet war, bis sie am Grün ankam. „Ich bin hochgegangen und dachte mir noch: 'Okay, super Schlag. Phänomenal. Nimm den Putter mit'“, erzählte Green später mit einem Grinsen. „Dann gehen wir weiter, gehen weiter, und ich schaue aufs Grün – und denke mir: 'Da ist kein Ball.'“
Als ihr Caddie ihr dann beichtete, dass es ein Ass war, soll sie nur gesagt haben: „Der ist nicht im Loch. Das ist nicht nett.“ Doch als die Wahrheit durchsickerte, war sie „super aufgeregt“, wie sie zugab. „Guter Bounce!“


