
Cameron Young holt sich den Sieg bei The Players Championship – Eine Achterbahnfahrt auf TPC Sawgrass!
Cameron Young holt sich den Sieg! Was für ein Finish! Der New Yorker hat am Sonntag bei The Players Championship auf TPC Sawgrass mit einer richtig starken 68 (-4) den Engländer Matt Fitzpatrick auf den letzten Löchern eiskalt ausgekontert und triumphiert mit einem Schlag Vorsprung.
Der 28-jährige New Yorker, der vor der Finalrunde noch vier Schläge hinter dem damaligen Leader Ludvig Aberg lag, schnappte sich nicht nur seinen größten PGA Tour Sieg überhaupt, sondern spielte auch eine Hammer-Runde mit fünf Birdies und nur einem Bogey.
Young, der sich am Vortag mit einem bitteren Doppel-Bogey auf der 18. noch selbst aus dem Race genommen hatte, zauberte auf dem berüchtigten, brutal schwierigen Par-3 der 17. von Sawgrass einen magischen Moment. Genau da, Leute, ging es um alles!
Mit einem Schlag Rückstand auf Fitzpatrick und nur noch zwei Löchern vor der Brust haute Young seinen Abschlag direkt aufs wasserumschlossene Inselgrün – 10 Fuß! Und dann? Der Birdie-Putt fiel, die Sache war wieder all square vor der 18. Was für eine Nervenstärke!
Die Erinnerung an das Doppel-Bogey-Drama der Vortagesrunde? Young radierte sie einfach aus. Ein majestätischer Abschlag mitten auf das Fairway, als wäre nichts gewesen. Sein zweiter Schlag fand den hinteren Teil des Grüns. Zwar ließ er die Birdie-Chance liegen, doch Fitzpatrick spielte nur ein Bogey. Das reichte Young für seinen größten Titel und den fettesten Zahltag seiner Karriere: $4.5 Millionen Preisgeld!
Young beendete das Turnier mit seiner 68er-Runde bei unfassbaren 13 unter Par (275 Schläge insgesamt). Fitzpatrick lag mit 12 unter Par und ebenfalls einer 68 am Ende nur einen Schlag zurück.
Xander Schauffele sicherte sich mit einer 69er-Runde (-3) den dritten Platz und beendete das Event bei 11 unter Par. Robert MacIntyre aus Schottland landete mit einer 69 und insgesamt 10 unter Par einen Schlag dahinter.
Ludvig Aberg aus Schweden? Der musste am Ende nur noch lamentieren. Ein echtes Desaster auf den Back Nine hat seinen Traum vom Titel brutal platzen lassen. Dabei lag er zu Beginn des Tages noch drei Schläge vor dem gesamten Feld und führte nach den ersten neun Bahnen mit zwei Schlägen Vorsprung! Doch dann kam der Knick: Auf der Par-5 11. landete sein Annäherungsschlag im Wasser – Bogey! Direkt danach der nächste Patzer auf der 12.: Der Abschlag verzog sich links ins Wasser und endete im Doppel-Bogey. Autsch! Ein weiteres Bogey auf der 15. ließ ihn endgültig aus dem Titelrennen trudeln. Am Ende stand eine 76 auf der Scorecard, was für ihn den geteilten fünften Platz bei 9 unter Par bedeutete, zusammen mit Jacob Bridgeman und Sudarshan Yellamaraju aus Kanada.


