
Rory McIlroy: Comeback, Titelverteidigung und ein Dinner für Champions
Rory ist wieder fit! Nach seiner Rücken-Zwangspause ist der Mann aus Nordirland heiß auf die Masters in drei Wochen. Und das Beste: Er kehrt als Titelverteidiger nach Augusta zurück, nach seinem emotionalen Triumph vom letzten Jahr. Was für eine Story!
Der 36-Jährige holte sich letztes Jahr nicht nur den Masters-Sieg und damit seinen fünften Major-Titel, sondern machte auch den Karriere-Grand-Slam komplett. Richtig stark!
"Ich fahre jetzt zum ersten Mal als Champion die Magnolia Lane runter", grinst Rory in einem Conference Call am Mittwoch. "Diese Woche wird nur darum gehen, das zu genießen – all die Perks, die man als Masters-Champion eben so hat." Wir sprechen hier von einem Champions-Parkplatz, einem Spind in der heiligen Champions-Umkleide und natürlich: dem legendären Champions Dinner, das er zwei Tage vor dem ersten Abschlag am 9. April ausrichtet. Klingt nach einem Traum, oder?
"Ich weiß, dass ich für den Rest meines Lebens zu den Masters zurückkehren kann", so McIlroy. "Das ist ein ziemlich befreiendes Gefühl."
Nach einem dritten Platz in Dubai im Januar und einem geteilten zweiten Rang bei der PGA Tour Genesis Invitational letzten Monat, gab es kurzzeitig Sorgenfalten. Rory musste vor zwei Wochen bei der Arnold Palmer Invitational in Bay Hill wegen Rückenproblemen die Segel streichen.
Aber Entwarnung vom Weltranglisten-Zweiten McIlroy! Die Probleme sind vom Tisch, die finalen Vorbereitungen zur Verteidigung des Grünen Jackets laufen auf Hochtouren. "Die Vorbereitung lief ziemlich gut", berichtet McIlroy. "Das kleine Rücken-Problem in Bay Hill hat kurz einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber ich hab mich super schnell davon erholt. Ich bin echt zufrieden, wie mein Körper auf diesen kleinen Rückschlag reagiert hat."
Nach einem geteilten 46. Platz bei der Verteidigung seines Titels bei The Players Championship, legt McIlroy jetzt eine Pause ein, bis er in Augusta am ersten Abschlag steht. "Ich bin mega gespannt auf die Masters-Woche und darauf, meinen Titel zu verteidigen", so McIlroy. "Ich weiß, eine Titelverteidigung ist eine ziemlich seltene Nummer, und ich würde das natürlich liebend gerne packen."
Mal ehrlich, Leute: Nur Legenden wie Tiger Woods, Jack Nicklaus und Nick Faldo haben es geschafft, die Masters in aufeinanderfolgenden Jahren zu holen. Tiger war der letzte im Jahr 2001-2002. Ob Rory der nächste wird? Wir sind am Start!
Masters-Menü à la McIlroy – Was tischt der Champion auf?
Am Mittwoch hat McIlroy endlich sein Menü für das Champions Dinner am 7. April enthüllt. Und Golfer, aufgepasst: Da sind einige seiner persönlichen Lieblingsspeisen dabei, garniert mit echten Georgia-Delikatessen!
Als Vorspeisen gibt’s Speck-umwickelte Datteln mit Ziegenkäse (nach Mamas Rezept, wie süß!), Rock Shrimp Tempura, Fladenbrot mit Georgia-Pfirsich und Ricotta sowie gegrillte Elch-Slider. "In der Vorbereitung auf die Masters letztes Jahr habe ich tonnenweise Elch gegessen", verrät McIlroy.
Der erste Gang? Ein Yellowfin-Thunfisch-Carpaccio – inspiriert von seinem Lieblingsrestaurant in New York. "Jedes Mal, wenn wir in diesem Restaurant sind, muss ich das einfach haben", gesteht Rory.
Als Hauptgänge stehen Wagyu Filet Mignon und gebratener Lachs auf dem Plan. Dazu gibt’s Irish Champ, Rosenkohl, Karotten, Zwiebelringe aus Vidalia, Georgia, und als krönenden Abschluss: Sticky Toffee Pudding. Ein Festmahl!
"Aber mein absoluter Lieblingspart des Menüs ist der Zugang zum unfassbaren Weinkeller von Augusta National", schwärmt McIlroy. Neben Champagner hat Rory einen 2022 Domaine Leflaive Batard Montrachet ausgewählt. "Das ist der erste Weißwein überhaupt, den ich wirklich mochte", gibt er zu. "Den servieren zu können, ist mir irgendwie wichtig."
Und dann gibt’s noch einen 1990 Chateau Lafite Rothschild – "Das ist der Wein, den ich in der Nacht getrunken habe, als ich die Masters gewann" – und einen 1989 Chateau D'Yquem Dessertwein, den er "flüssiges Gold" nennt.
"Es wäre ziemlich anmaßend, ein Menü im Kopf zu haben, bevor man das Turnier überhaupt gewinnt", meint McIlroy. "Aber ich habe immer darüber nachgedacht: Wenn ich eines Tages die Masters gewinne, wie würde es aussehen? Was würde ich servieren wollen?"
"Ich habe versucht, mir wirklich Gedanken zu machen, ein paar Dinge einzubauen, die ich mag, und kleine persönliche Akzente zu setzen. Gleichzeitig wollte ich aber ein Menü zusammenstellen, das wirklich jedem schmeckt." Na dann, guten Appetit und toi, toi, toi für die Titelverteidigung, Rory!


